1. KRASS # 3

    01.08.2014 |  Keine Kommentare

    Call for Papers zum Thema „BEWEG(UNG)EN & VERKNÜPF(UNG)EN“

    Nachdem in den ersten beiden Heften von KRASS – kritische assoziationen die Themenbereiche „Subversion & Widerstand“ sowie „Wunsch“ verhandelt wurden, soll der Schwerpunkt der kommenden, dritten Ausgabe „Beweg(ung)en und Verknüpf(ung)en“ sein.

    Wir wünschen uns, dass mit diesem Titel das Heft mit kritischen Assoziationen zu diesen Begrifflichkeiten mit all ihren Bedeutungsebenen gefüllt wird. Vorstellbar sind einerseits Beiträge zu körperlicher Beweglichkeit oder beweglicher Körperlichkeit, zu linken Bewegungen, zu räumlicher und städtischer Veränderung, zu Fortbewegung oder zu theoretischen Bewegungen. Andererseits sind Überlegungen zu sozialen Netzwerken, zu literarischen Querverweisen oder zu Erwartungen, die an Körper geknüpft sind, denkbar. Der Bandbreite der möglichen Themen – über technologische und ökologische Dynamiken bis hin zu Migrationsbewegungen, (amourösen) Beziehungsgeflechten oder der Interdependenz von Diskriminierungsdimensionen – sei an dieser Stelle keine Grenze gesetzt.

    Gleichzeitig erhoffen wir uns aber auch Inhalte, die die beiden Begrifflichkeiten miteinander verwoben behandeln oder Fragen zu wechselseitigen Notwendigkeiten aufwerfen. An welchen Punkten können oder sollten Strömungen miteinander verknüpft werden, zusammen kommen, um Produktives für emanzipatorische linke politische Praxis und Theorien zu erwirken? Welche längst vorgenommenen Verknüpfungen bedürfen ihrerseits Erregung oder Bewegung?

    Auch fernab von theoretischen Zugängen könnt ihr den roten Faden des Heftes durch eure spontanen Assoziationen zu diesem Thema anleiten. Ihr könnt KRASS durch das Vorstellen eines Kunstprojekts oder erwähnungswürdigen literarischen und musikalischen Werkes bereichern. Wir freuen uns auch über Künstler_innen, die Texte/Beiträge illustrieren möchten. Aktivist_inn_en und Interessierte aus unterschiedlichsten Feldern – Disability Studies, Gender Studies, kritische Stadtforschung, Postcolonial Studies, kritische Migrationsforschung, Queer Studies, antirassistische Theorie und Praxis, Kritische Theorie, Cultural Studies, … – möchten wir ebenso zu einem Beitrag bewegen, wie subversive Akteur_inn_en innerhalb und außerhalb akademischer Kontexte und alle im Rahmen des Heftes miteinander verknüpfen.

    Mehr zu KRASS könnt ihr auf der Homepage erfahren.

    Wenn ihr Interesse habt Theoretisches, Aktivistisches und/oder Künstlerisches für das neue KRASS-Heft einzureichen, schickt uns bis zum 30. September 2014 einen kurzen Ideenentwurf. Wenn dieser inhaltlich in KRASS  #3 passt, sollte der fertige Beitrag bis Mitte November 2014 bei uns vorliegen, um genügend Zeit für einen Austausch darüber zu haben. KRASS  #3 wird dann im Frühjahr/Sommer 2015 erscheinen.

    Bitte schickt all eure Ideen an redaktion[at]krass-mag.net.

    Wir erhoffen uns viele spannende, kritisch-assoziative Vorschläge!

    Mit besten Grüßen, das KRASS-Redaktionsteam


  2. Correctly Political – Sprachkritik-Kongress in Hamburg am 24. & 25. Juli

    17.07.2014 |  Keine Kommentare

    Kommende Woche findet auf dem Uni-Campus eine Tagung statt zu kritischem Sprachgebrauch mit vielen interessanten Vorträgen. Die Veranstaltung wurde mit einem spannenden Vorsatz angekündigt, nämlich “reflektierte Sprache nicht als ‘kontroverses Thema’” zu inszenieren, sondern vorauszusetzen, “dass das Streben nach einem kritischen Sprachgebrauch sinnvoll ist” (vgl. http://www.correctly-political.de/ueber-diese-tagung.html). Weil uns dieser Ansatz sehr gefällt, sind wir Redaktionistas also mit dabei und versuchen den einen oder anderen gewonnenen Eindruck fürs nächste Heft festzuhalten. Achja, speaking of das nächste Heft, da war ja was. Die Bekanntgabe des Themas und der Aufruf zum Mitmachen folgen in Kürze.. Bis dahin! Let’s talk about sex.. and gender..and ability.. and how we talk about it.

    Mehr zum Tagungsprogramm findet sich hier.


  3. Ge_Denken

    26.06.2014 |  Keine Kommentare

    Anlässlich des 30. Todestages von Michel Foucault (15.10.1926 – 25.06.1984)

    Foucaults Denken hat uns in der Redaktion schon oft begleitet; seine Theorie und Praxis besitzt nach wie vor ihre Aktualität im Kampf gegen Unterdrückung, Ausschließung und Diskriminierung. Foucault bleibt für uns einer der beweglichsten Denker und Kritiker unserer Zeit:
    „Und diese Kritik wird in dem Sinne genealogisch sein, als sie nicht aus der Form dessen, was wir sind, ableiten wird, was uns zu tun oder zu erkennen unmöglich ist; sie wird vielmehr aus der Kontingenz, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind, die Möglichkeit herauszulösen, nicht mehr das zu sein, zu tun oder zu denken, was wir sind, tun oder denken.“
    (Michel Foucault (1984): Was ist Aufklärung?, in: Michel Foucault: Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden, Band 4 – 1980-1988 –, hrsg. von Daniel Defert und François Ewald, Frankfurt a.M., 2005, S.687-707.)


  4. Come Back..

    18.06.2014 |  Keine Kommentare

    Werte Öffentlichkeit,

    die Redaktionistas haben die Arbeit am nächsten Heft wieder aufgenommen. Nach längerer Pause aufgrund von Privatkram folgt in den nächsten Wochen der Call for Papers mit dem dritten Thema. Das soll euch selbstverständlich nicht davon abhalten, eigene Ideen zu eigenen Themen an uns zu senden.

    Bis zum Call for Papers, hier noch die Möglichkeit das Manifest “Hier eine Zukunft! Manifest für Lampedusa in Hamburg” zu unterzeichnen, ist schnell gemacht und schafft weitere Aufmerksamkeit für die von Abschiebung bedrohten Geflüchteten, die für eine Zukunft in Hamburg kämpfen.

    Auf bald,

    die Redaktion


  5. 30.4. Take Back the Night-Demo in HH

    26.04.2013 |  Keine Kommentare

    2 kurze Dinge nur:

    Kommenden Dienstag, den 30.4., kehrt die sonst in Oldenburg zelebrierte Walpurgis-Nacht in Hamburg ein und verspricht ab 15 Uhr in der Roten Flora ein lustig-bunter Cis-Männer*-freier Aktionstag (Workshops, Beisammensein, Demo-Planung uvm.) zu werden, mit anschließender ‘Take Back the Night’-Demo um 21Uhr (Startpunkt: Rote Flora) und abrundender Party-Nacht im Plan B-Keller. Genauere Infos dazu gibt’s hier.

    Ansonsten hat uns die Anfrage zweier Print-Magazin-Interessierter erreicht, die sich im Rahmen einer Abschlussarbeit das Zusammentragen von kleinen Print-Zeitschriften im Bundesgebiet zur Aufgabe gemacht haben. Den Anfang dazu gibt’s hier einzusehen.

    Der Call for Papers kommt auch ganz bald.

    Herzlichst, die Re:daktion


  6. Weiter kämpfen.. zum Frauen(kampf)tag

    07.03.2013 |  Keine Kommentare

    “Fe_minismus muss immer auch konkret situativ, auf bestimmte Zeiten und Räume bezogen sein, die konkreten strukturellen Machtverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort (mit all seiner zeitübergreifenden Bedingtheit, mit all seiner ortsübergreifenden, translokalen Bedingtheit) mitreflektieren und sich auf diese beziehen. Feminis_mus ist keine Hülle, kein jemals fertig werdendes Konzept, sondern ist die kontinuierliche kritische und handlungsbezogene Reflexion, das kontinuierliche reflektierte Kämpfen gegen inter- bzw. transdependenten Sexismus.” (AG Einleitung, 2011, “Feminismus”. In: AK Feministische Sprachpraxis (Hg.), Feminismus schreiben lernen. Frankfurt a.M., S. 55)

    Die über hundertjährige Existenz des Frauen(kampf)tages zeigt, dass feministische Kämpfe sich kontinuierlich fortschreiben werden, dass es insbesondere für Nicht-Typisierte unentbehrlich ist, sich gegen Diskriminierungen aufzulehnen, sie sichtbar zu machen, sie anzugreifen und die Kämpfe nie als abgeschlossen zu betrachten. Was aber dieser Tag gleichzeitig auch symbolisiert und was ihn zu einem ganz besonders feierwürdigen Tag macht, sind wohl all die großen und kleinen bereits ausgetragenen Kämpfe, die sich auch aber nicht nur auf die Benachteiligung entlang der sozialen Kategorie Geschlecht (oder Frau*) richteten, die ebenso aber auch auf die Verwobenheiten mit Unterdrückungsmechanismen entlang anderer Kategorien aufmerksam machten. Derer Kämpfe gibt es unzählige, die wir hier jetzt nicht alle nennen wollen oder können. Was wir aber können ist einen digitalen Dankesgruß an euch, die ihr die Geschichte so stark durch euer Tun beeinflusst habt, zu richten. Ohne eure Vorarbeit wären wir heute nicht in der priviligierten Lage, zur weiterführenden Reflexion aufzurufen, unsere Privilegien zu bedenken und zu prüfen, woraus diese Privilegien resultieren.

    In diesem Sinne anlässlich des diesjährigen Frauen(kampf)tages auch der Aufruf zur Beteiligung an der nächsten KRASS-Ausgabe:


  7. IvI in FfM von Räumung bedroht..

    26.02.2013 |  Keine Kommentare

    Während KRASS sozusagen vom Sommerloch nahtlos in den Winterschlaf gefallen ist, hat das Räumungsurteil des Landgerichts FfM bundesweit Widerstände aufgeweckt.

    Seit der Besetzung 2003 bietet das IvI in Franfurt (Main) einen Raum für autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte “abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße”. Im Februar 2012 hat die Uni Frankfurt verlautbart, dass das Gebäude an die Immobilienfirma Franconofurt AG übergegangen ist. Seit dem Gerichtsurteil vom 15.2.2013 ist die Räumung des IvI nun tagtäglich möglich. Als Antwort auf diese Bedrohung besetzten Leute vergangene Woche andere Gebäude in Frankfurt, nicht ohne die Konsequenz einer gewaltvollen Repression.

    Die KRASS-Crew sendet solidarische Grüße ins und ums IvI. Lasst euch weder Raum, noch Zeit nehmen! Am Tag nach der geplanten Räumung ist übrigens schon jetzt eine überregionale Demonstration unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” angesetzt.

    Mehr Infos hier


  8. enter_the_gap

    14.09.2012 |  Keine Kommentare

    Falls ihr euch hierhin verirrt habt und da die KRASS grad im Sommerloch steckt, schaut doch mal hier:

    http://enterthegap.blogsport.de/

    Bei diesem recht neuen Hamburger Bündnis u.a. von Organisierenden des Slutwalks 2011 geht Einiges. Die gerade zuende gegangene Aktionswoche(n) können wir – verplant wir leider grad sind – nun nicht mehr bewerben, aber infomieren können wir noch, dass  dieses Wochenende in Hamburg und in den kommenden 2 Wochen in Leipzig, Dresden und Halle Proteste gegen Genitalverstümmelungen vom Netzwerk zwischengeschlecht.org organisiert werden. Mehr dazu finden Interessierte hier

    Neues von KRASS gibt es auch bald, versprochen!

    Bis die Tage


  9. Samstag, 9.6., KRASS zu Gast im Café Munck

    06.06.2012 |  Keine Kommentare

    Am Samstag findet ab 20 Uhr die allmonatliche Soli-Veranstaltung Another Dime in the Jukebox Baby des Café Muncks, diesmal fürs KRASS-Magazin, statt. Ihr könnt dort einen Dime nach dem nächsten in die gut ausgestatette Jukebox werfen und einen schönen musikalischen Abend verbringen. Sämtliche Einnahmen kommen dem nächsten Heft zugute. Fragen, Kritik und Anregungen zum Projekt KRASS nehmen wir dort gern entgegen.

    Würden uns freuen, wenn viele Leute vorbeischauen.

    Samstag 9.6., 20 Uhr, Cafe Munck (Gilbertstraße 60, googlemap), Eintritt frei


  10. KRASS#2 InHaLT

    29.03.2012 |  Keine Kommentare

    In der zweiten Ausgabe finden sich verschiedene Assoziationen zum Themenschwerpunkt WUNSCH:

    Beiträge zu Begehren nach einem organlosen Körper, zum Wunsch nach dem

    ewigen Leben, zur Pathologisierung von Asexualität, zum Buchdruck als

    Wunschmaschine nach Deleuze und Guattari und ein Abriss

    kapitalismuskritischer Theorien zu Konsumwünschen sind u.a. mit dabei.

    Es werden außerdem verschiedene Projekte mit wünschenswertem

    Engagement vorgestellt und Populärliteratur (Kafka und Peanuts) näher beleuchtet.

    Darüber hinaus:  Kunst in vielseitiger Form, Kurzgeschichten, jede Menge Rezensionen und ein

    Kreuzworträtsel zu Begriffen aus dem Heft.

    Beiliegend gibt es auch zu dieser Ausgabe als Einführung in thematisch

    angerissene Konzepte aus den Artikeln das KRASS-Glossar,

    diesmal zum Organlosen Körper, Wunschmaschinen, Hybriden und Kapitalismuskritik.

    Nähere Details zum Inhalt und das Inhaltsverzeichnis mit Texten und sonstiger  Kunst zum Einsehen

    gibt’s ganz bald unter Inhalt. (Die Auflösung des Kreuzworträtsels aus dem Heft gibt es dort übrigens schon jetzt.)


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