1. “Ich finde mich in der Form sie/er nicht wieder!”

    15.08.2014 |  Keine Kommentare

    Interview: lann hornscheidt (25.7.2014)

    Während der Correctly Political-Tagung (Sprachkritik und kritischer Sprachgebrauch für das 21. Jahrhundert) Ende Juli ergriffen wir die Chance, die beiden Sprachaktivistxs lann hornscheidt (Professx für Gender Studies und Sprachanalyse am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU Berlin und trans * Aktivistx) und Nora Sties (Research Center of Social and Cultural Studies Mainz und Aktivistin) für Gespräche zu gewinnen. Wir redeten mit ihnen über ihre aktivistischen Interventionen in Sprache und versuchten dabei immer wieder den Fokus auf unser kommendes Heft-Thema ‘Beweg(ung)en und Verknüpf(ung)en’ zu lenken.

    Diese Interviews wollen wir euch nicht bis zum Hefterscheinen vorenthalten.

    Hier daher schon mal das Interview mit lann hornscheidt. Darin könnt ihr u.a. mehr zu lanns besonderer Art des Schreibens und Reflektierens, zur Kritik an Intersektionalität in den Gender Studies und zu xs Ansichten über das gegenseitige Empowern erfahren:

     INTERVIEW MIT LANN HORNSCHEIDT (vom 25.7.2014)

       -> beim Klick gelangt ihr zu einer Seite, wo ihr das Interview ansehen und herunterladen könnt <-

    In Kürze findet ihr dann hier auch das Gespräch mit Nora Sties..

    Ein gut gefülltes Sommerloch wünscht

    die KRASS-Redaktion

     

     


  2. “Marsch für das Leben”? WHAT THE FUCK!

    11.08.2014 |  Keine Kommentare

    Veranstaltungsankündigung:

    Am 20. September findet eine Blockade gegen den “Marsch für das Leben” statt, zu der folgender Aufruf mobilisiert:.

    “Antifeminismus sabotieren! Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! Christliche Fundamentalist_innen blockieren!

    Für den 20. September 2014 mobilisiert der Bundesverband Lebensrecht (BvL) wieder zu einem »Marsch für das Leben« in Berlin. Damit will er für ein generelles Verbot von Schwangerschafts-Abbrüchen demonstrieren und etikettiert dies als »Lebensschutz«. Wie in den vergangenen Jahren wollen wir die Abtreibungs-Gegner_innen nicht ungestört ihre antifeministischen Positionen verbreiten lassen! Wir werden für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren und anschließend den »Marsch« blockieren!”

    Den kompletten Aufruf zur Demo und Blockade gegen den “Marsch für das Leben” findet ihr hier:

    http://whatthefuck.noblogs.org/aufruf/

     


  3. Ent- und Verwicklungen

    07.08.2014 |  Keine Kommentare

    Veranstaltungsankündigung:

    Die ersten interessanten Vorschläge für Beiträge für KRASS#3 landeten bereits im KRASS-E-Mailpostfach. Ein paar Halb-Zusagen von Personen, die wir unsererseits direkt anfragten, sind auch schon eingetrudelt. Bitte weiter so!!! Aufdass die kommende Ausgabe sich zu Inspirierendem entwickeln möge!

    Ideen lassen sich wohl zum Beispiel auch sehr gut bei den folgenden zwei Konferenzen in Hamburg sammeln:

    Jetzt am Wochenende bei der vom Missy Magazin organiserten Konferenz Fantasies that matter. Images of Sexwork in media and art mit Sexarbeit thematisierenden Performances und Vorträgen zum Thema Sexarbeit, z.B. von Antke Engel, Nikita Dhawan und María do Mar Castro Varela auf Kampnagel.

    Und vom 5.-7. September geht das Ideensammeln dann sicherlich auch gut bei der 2. Hanse-Intersex-Trans*-Tagung (HITT) auf dem Uni-Campus, zu der auch noch Workshop-Beiträge gewünscht sind.

    In diesem Sinne, heiteres Verwickeln!

     


  4. KRASS # 3

    01.08.2014 |  Keine Kommentare

    cfp_KRASS#3Hier nochmal in barriereärmerer Version:

    Call for Papers zum Thema „BEWEG(UNG)EN & VERKNÜPF(UNG)EN“

    Nachdem in den ersten beiden Heften von KRASS – kritische assoziationen die Themenbereiche „Subversion & Widerstand“ sowie „Wunsch“ verhandelt wurden, soll der Schwerpunkt der kommenden, dritten Ausgabe „Beweg(ung)en und Verknüpf(ung)en“ sein.

    Wir wünschen uns, dass mit diesem Titel das Heft mit kritischen Assoziationen zu diesen Begrifflichkeiten mit all ihren Bedeutungsebenen gefüllt wird. Vorstellbar sind einerseits Beiträge zu körperlicher Beweglichkeit oder beweglicher Körperlichkeit, zu linken Bewegungen, zu räumlicher und städtischer Veränderung, zu Fortbewegung oder zu theoretischen Bewegungen. Andererseits sind Überlegungen zu sozialen Netzwerken, zu literarischen Querverweisen oder zu Erwartungen, die an Körper geknüpft sind, denkbar. Der Bandbreite der möglichen Themen – über technologische und ökologische Dynamiken bis hin zu Migrationsbewegungen, (amourösen) Beziehungsgeflechten oder der Interdependenz von Diskriminierungsdimensionen – sei an dieser Stelle keine Grenze gesetzt.

    Gleichzeitig erhoffen wir uns aber auch Inhalte, die die beiden Begrifflichkeiten miteinander verwoben behandeln oder Fragen zu wechselseitigen Notwendigkeiten aufwerfen. An welchen Punkten können oder sollten Strömungen miteinander verknüpft werden, zusammen kommen, um Produktives für emanzipatorische linke politische Praxis und Theorien zu erwirken? Welche längst vorgenommenen Verknüpfungen bedürfen ihrerseits Erregung oder Bewegung?

    Auch fernab von theoretischen Zugängen könnt ihr den roten Faden des Heftes durch eure spontanen Assoziationen zu diesem Thema anleiten. Ihr könnt KRASS durch das Vorstellen eines Kunstprojekts oder erwähnungswürdigen literarischen und musikalischen Werkes bereichern. Wir freuen uns auch über Künstler_innen, die Texte/Beiträge illustrieren möchten. Aktivist_inn_en und Interessierte aus unterschiedlichsten Feldern – Disability Studies, Gender Studies, kritische Stadtforschung, Postcolonial Studies, kritische Migrationsforschung, Queer Studies, antirassistische Theorie und Praxis, Kritische Theorie, Cultural Studies, … – möchten wir ebenso zu einem Beitrag bewegen, wie subversive Akteur_inn_en innerhalb und außerhalb akademischer Kontexte und alle im Rahmen des Heftes miteinander verknüpfen.

    Mehr zu KRASS könnt ihr auf der Homepage erfahren.

    Wenn ihr Interesse habt Theoretisches, Aktivistisches und/oder Künstlerisches für das neue KRASS-Heft einzureichen, schickt uns bis zum 30. September 2014einen kurzen Ideenentwurf. Wenn dieser inhaltlich in KRASS  #3 passt, sollte der fertige Beitrag bis Mitte November 2014 bei uns vorliegen, um genügend Zeit für einen Austausch darüber zu haben. KRASS  #3 wird dann im Frühjahr/Sommer 2015 erscheinen.

    Bitte schickt all eure Ideen an redaktion[at]krass-mag.net.

    Wir erhoffen uns viele spannende, kritisch-assoziative Vorschläge!

    Mit besten Grüßen, das KRASS-Redaktionsteam


  5. Correctly Political – Sprachkritik-Kongress in Hamburg am 24. & 25. Juli

    17.07.2014 |  Keine Kommentare

    Veranstaltungsankündigung:

    Kommende Woche findet auf dem Uni-Campus eine Tagung statt zu kritischem Sprachgebrauch mit vielen interessanten Vorträgen. Die Veranstaltung wurde mit dem Vorsatz angekündigt “reflektierte Sprache nicht als ‘kontroverses Thema’” zu inszenieren, sondern vorauszusetzen, “dass das Streben nach einem kritischen Sprachgebrauch sinnvoll ist” (vgl. http://www.correctly-political.de/ueber-diese-tagung.html). Weil uns dieser Ansatz sehr gefällt, sind wir Redaktionistas also mit dabei und versuchen den einen oder anderen gewonnenen Eindruck fürs nächste Heft festzuhalten. Achja, speaking of das nächste Heft, da war ja was. Die Bekanntgabe des Themas und der Aufruf zum Mitmachen folgen in Kürze.. Bis dahin! Let’s talk about sex.. and gender..and ability.. and HOW we talk about it WHY.

    Mehr zum Tagungsprogramm findet sich hier.

     


  6. Ge_Denken

    26.06.2014 |  Keine Kommentare

    Anlässlich des 30. Todestages von Michel Foucault (15.10.1926 – 25.06.1984)

    Foucaults Denken hat uns in der Redaktion schon oft begleitet; seine Theorie und Praxis besitzt nach wie vor ihre Aktualität im Kampf gegen Unterdrückung, Ausschließung und Diskriminierung. Foucault bleibt für uns einer der beweglichsten Denker und Kritiker unserer Zeit:
    „Und diese Kritik wird in dem Sinne genealogisch sein, als sie nicht aus der Form dessen, was wir sind, ableiten wird, was uns zu tun oder zu erkennen unmöglich ist; sie wird vielmehr aus der Kontingenz, die uns zu dem gemacht hat, was wir sind, die Möglichkeit herauszulösen, nicht mehr das zu sein, zu tun oder zu denken, was wir sind, tun oder denken.“
    (Michel Foucault (1984): Was ist Aufklärung?, in:
    Michel Foucault: Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden, Band 4 – 1980-1988 –, hrsg. von Daniel Defert und François Ewald, Frankfurt a.M., 2005, S.687-707.)

     


  7. 30.4. Take Back the Night-Demo in HH

    26.04.2013 |  Keine Kommentare

    Veranstaltungsankündigung:

    Kommenden Dienstag, den 30.4., kehrt die sonst in Oldenburg zelebrierte Walpurgis-Nacht in Hamburg ein und verspricht ab 15 Uhr in der Roten Flora ein lustig-bunter Cis-Männer*-freier Aktionstag (Workshops, Beisammensein, Demo-Planung uvm.) zu werden, mit anschließender ‘Take Back the Night’-Demo um 21Uhr (Startpunkt: Rote Flora) und abrundender Party-Nacht im Plan B-Keller. Genauere Infos dazu gibt’s hier.

    Ansonsten hat uns die Anfrage zweier Print-Magazin-Interessierter erreicht, die sich im Rahmen einer Abschlussarbeit das Zusammentragen von kleinen Print-Zeitschriften im Bundesgebiet zur Aufgabe gemacht haben. Den Anfang dazu gibt’s hier einzusehen.

    Der Call for Papers kommt auch ganz bald.

    Herzlichst, die Re:daktion

     


  8. Weiter kämpfen.. zum Frauen(kampf)tag

    07.03.2013 |  Keine Kommentare

    Anlässlich des diesjährigen Frauen(kampf)tages

    “Fe_minismus muss immer auch konkret situativ, auf bestimmte Zeiten und Räume bezogen sein, die konkreten strukturellen Machtverhältnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort (mit all seiner zeitübergreifenden Bedingtheit, mit all seiner ortsübergreifenden, translokalen Bedingtheit) mitreflektieren und sich auf diese beziehen. Feminis_mus ist keine Hülle, kein jemals fertig werdendes Konzept, sondern ist die kontinuierliche kritische und handlungsbezogene Reflexion, das kontinuierliche reflektierte Kämpfen gegen inter- bzw. transdependenten Sexismus.”(AG Einleitung, 2011, “Feminismus”. In: AK Feministische Sprachpraxis (Hg.), Feminismus schreiben lernen. Frankfurt a.M., S. 55)

    Die über hundertjährige Existenz des Frauen(kampf)tages zeigt, dass feministische Kämpfe sich kontinuierlich fortschreiben werden, dass es insbesondere für Nicht-Typisierte unentbehrlich ist, sich gegen Diskriminierungen aufzulehnen, sie sichtbar zu machen, sie anzugreifen und die Kämpfe nie als abgeschlossen zu betrachten. Was aber dieser Tag gleichzeitig auch symbolisiert und was ihn zu einem ganz besonders feierwürdigen Tag macht, sind wohl all die großen und kleinen bereits ausgetragenen Kämpfe, die sich auch aber nicht nur auf die Benachteiligung entlang der sozialen Kategorie Geschlecht (oder Frau*) richteten, die ebenso aber auch auf die Verwobenheiten mit Unterdrückungsmechanismen entlang anderer Kategorien aufmerksam machten. Derer Kämpfe gibt es unzählige, die wir hier jetzt nicht alle nennen wollen oder können. Was wir aber können ist einen digitalen Dankesgruß an euch, die ihr die Geschichte so stark durch euer Tun beeinflusst habt, zu richten. Ohne eure Vorarbeit wären wir heute nicht in der priviligierten Lage, zur weiterführenden Reflexion aufzurufen, unsere Privilegien zu bedenken und zu prüfen, woraus diese Privilegien resultieren.

    In diesem Sinne anlässlich des diesjährigen Frauen(kampf)tages auch der Aufruf zur Beteiligung an der nächsten KRASS-Ausgabe:

     

    Hier nochmal in barriereärmerer Version:

    Call for Ideas

    Werte zukünftige (bzw. längst im Boot sitzende) KRASS-Gestaltende,

    die dritte Ausgabe von KRASS – kritische assoziationen (was das ist, findet ihr unter http://www.krass-mag.net/was-ist-krass) steht in den Startlöchern und bevor wir einen allseits so gern so bezeichneten Call for Papers herumsenden, wollten wir es mal wieder mit Beteiligung der Beteiligten versuchen und Beiträge aller Art, bzw. schlichtweg eure Ideen sammeln.

    Daher hier also der Pre-Call for Papers, ein Call for Ideas eben. Nach „Subversion & Widerstand“ und „Wunsch“ ist das Thema der dritten KRASS noch nicht ganz fest (an redaktionsinternen Ideen mangelt es freilich nicht… ) und diese Offenheit würden wir gern noch einmal nutzen, um denjenigen von euch, die keine Vorgaben mögen, einen Einstiegspunkt zu bieten und nicht durch ein übergestülptes Thema zu verschrecken. Dabei ginge es uns nach Möglichkeit nicht nur darum bloße Schlagworte als Themenideen zu sammeln, sondern ganz konkret zu erfahren, was / worüber ihr schreiben / zeichnen / beitragen oder was ihr lesen wollt.

    Also meldet euch, wenn euch was bewegt, wenn ihr schon ins Auge gefasst habt, bei KRASS mitzumachen, wenn ihr selbst nichts schreiben wollt, aber gern etwas Bestimmtes lesen, falls ihr noch eine alte Hausarbeit gern im Rahmen eines Magazins erscheinen sehen wollt oder ein Kunstwerk aus eurer Schublade euch sehr am Herzen liegt:

    per Mail: redaktion [at] krass-mag.net

    oder per Brief / Postkarte: KRASS – kritische assoziationen, Stresemannstr. 220, 22769 Hamburg

    Damit wir uns eure Ideen besser vorstellen können, wäre es toll, wenn ihr uns ein Abstract (eine Kurzdarstellung) eurer Idee schicken könntet (200 – 500 Wörter) bzw. eine Beschreibung des Kunstbeitrags, den ihr veröffentlichen möchtet. Bis Ende März wird gesammelt, dann wird das Thema konkretisiert!

    Im April / Mai würden wir euch benachrichtigen, ob euer Beitrag in der dritten Ausgabe von KRASS erscheinen wird. Dann erhaltet ihr auch ein Stylesheet mit den Formatvorgaben etc. und ein Abgabedatum (das so ungefähr im September / Oktober 2013 sein wird) für euren Beitrag.

    Bestes, die KRASS-Re:daktion

     


  9. IvI in FfM von Räumung bedroht..

    26.02.2013 |  Keine Kommentare

    Verbunden:

    Während KRASS sozusagen vom Sommerloch nahtlos in den Winterschlaf gefallen ist, hat das Räumungsurteil des Landgerichts FfM bundesweit Widerstände aufgeweckt.

    Seit der Besetzung 2003 bietet das IvI in Franfurt (Main) einen Raum für autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte “abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße”. Im Februar 2012 hat die Uni Frankfurt verlautbart, dass das Gebäude an die Immobilienfirma Franconofurt AG übergegangen ist. Seit dem Gerichtsurteil vom 15.2.2013 ist die Räumung des IvI nun tagtäglich möglich. Als Antwort auf diese Bedrohung besetzten Leute vergangene Woche andere Gebäude in Frankfurt, nicht ohne die Konsequenz einer gewaltvollen Repression.

    Die KRASS-Crew sendet solidarische Grüße ins und ums IvI. Lasst euch weder Raum, noch Zeit nehmen! Am Tag nach der geplanten Räumung ist übrigens schon jetzt eine überregionale Demonstration unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” angesetzt.

    Mehr Infos hier

     


  10. enter_the_gap

    14.09.2012 |  Keine Kommentare

    Verbunden:

    Falls ihr euch hierhin verirrt habt und da die KRASS grad im Sommerloch steckt, schaut doch mal hier:

    http://enterthegap.blogsport.de/

    Bei diesem recht neuen Hamburger Bündnis u.a. von Organisierenden des Slutwalks 2011 geht Einiges. Die gerade zuende gegangene Aktionswoche(n) können wir – verplant wir leider grad sind – nun nicht mehr bewerben, aber infomieren können wir noch, dass  dieses Wochenende in Hamburg und in den kommenden 2 Wochen in Leipzig, Dresden und Halle Proteste gegen Genitalverstümmelungen vom Netzwerk zwischengeschlecht.org organisiert werden. Mehr dazu finden Interessierte hier

    Neues von KRASS gibt es auch bald, versprochen!

    Bis die Tage

     


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